BALD! Vollmond-Wanderung am Do. 08.12. um 18:00 Uhr an der Teufelsmauer (Thale-Neinstedt). >>>Hier anmelden.

Sarah ist mir in meiner aktuellen Mini-Coaching-Membership über den Weg gelaufen. Dank ihrer Unterstützung wird es bald ein noch effektiveres Freebie von mir geben. Dazu hatte ich gleich doppelt Glück und konnte dank Sarah meinen inneren Schweinehund überwinden. Ich kam in den Genuss eines echten 1:1 Personal Trainings. Wow, das war effektiv! Mit Sarah ist es so leicht, noch die ein oder andere Wiederholung durchzuziehen, anstatt sich platt wie eine Flunder auf die Matte fallen zu lassen!

Sarah ist echt eine Kämpfernatur, aber lies am besten selbst, wie sie im März 2020 alles riskiert hat und ihr Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Dann wieder aufzustehen, zeigt wahre Stärke und ist pure Inspiration. Aber am besten überzeugst du dich selbst!

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Hey, ich bin Sarah.

Ich wusste schon immer, dass ich mich gerne mal selbstständig machen will. Allerdings dachte ich, dafür brauche ich DIE Idee. Irgendetwas Weltbewegendes, was mit Technik, … Halt so, wie es die „richtigen“ Start-Ups machen.

Schließlich kannte ich zwar Unternehmer, aber die hatten eben alle eine innovative Idee und ein ganz neues Produkt, waren ausschließlich männlich und schon in gefühlt 1.000 Netzwerken connected. Kommt dir das bekannt vor? Mir fehlten also definitiv Vorbilder, mit denen ich mich identifizieren konnte.

Von der Angestellten in die Selbstständigkeit Krise

Mein Schritt in die Selbstständigkeit war dann eher aus der Not heraus. 2019 fasste ich den Entschluss, erst zum Volunteering und dann zum Backpacking nach Südostasien zu gehen. Damals war ich Angestellte in Online Marketing des größten österreichischen Reisekonzerns. Das lief zwar gut, aber irgendwie machte es mir einfach keinen Spaß und ich fühlte mich eingeengt.

Das Reisen liebte ich schon immer und mich faszinierte die Welt der Digital Nomads. Auch vom Sabbatical hatte ich schonmal gehört. Warum also nicht? Ich dachte mir, ich kann ja freigestellt werden oder remote arbeiten… Na ja, wie das in einem Konzern oft so ist, durchlief mein „Fall“ zahlreiche Entscheidungsschleifen, bis es irgendwann zu spät war. Ich musste der Volunteering Organisation zusagen und brauchte eine Entscheidung. Da ich die nicht bekam, blieb mir nur noch die Kündigung.

Soweit, so gut. Ich hatte ein Ziel und auch einen Plan. In dem halben Jahr würde ich eh nicht viel Geld brauchen, da ich als Volunteer ja kostenlose Unterkunft und Verpflegung bekam. Für das Rumreisen später hatte ich gespart und vielleicht kam mir in der Zeit ja die super-kreative-mega Idee. Happy End denkt ihr jetzt? Noch nicht ganz.

Im März 2020 sollte es losgehen.

Ich hatte pünktlich auf den 31.03. gekündigt. Alles war bereit. Corona leider auch. Innerhalb von zwei Wochen fiel meine Welt auseinander. Einige Länder waren eh schon von der Liste, da das Einreisen unmöglich geworden war. Dann wurde mein Flug gecancelt. Und dann stellte meine Volunteering-Organisation ihre Arbeit ein.

Ich hatte also weder einen Job, noch meinen Traum des Auslands-Abenteuers. Die nächsten Monate waren echt hart. Alle ausgeschriebenen Stellen verschwanden fast über Nacht. Keiner suchte mehr und wartete erstmal ab, wie sich das alles entwickeln würde. Einen neuen Job zu finden konnte ich erstmal vergessen.

Die Eingebung

Dank meiner Begeisterung für die Online Welt, entfachte jedoch nach einigen Monaten ein kleiner Funke: Das, was ich als Angestellte gemacht habe, kann ich locker als Freelancerin anbieten.

Ich erzählte einfach mal rum, dass ich mich als Werbetexterin selbstständig machen werde. Im Online Marketing kannte ich mich ja bereits bestens aus und geschrieben habe ich schon immer gern. Über Bekannte und Freunde bekam ich schon bald die ersten Anfragen.

Die ersten Schritte der Selbstständigkeit

So lief eines in das andere über. Ich meldete mein Gewerbe an und startete erstmal mit diesen Aufträgen. Das lief echt super, meine Kunden waren sehr zufrieden und ich sah schon bald, dass das Ganze Zukunft hat. Das erste halbe Jahr nutze ich, um meine Skills noch weiter zu verbessern und meinen ersten Kunden eine noch bessere Arbeit abzuliefern, als sie erwartet hatten. Wie ich es aus dem Marketing kannte, kreierte ich meine eigene Buyer Persona, erstellte mein Branding und machte mich (nach seeehr vielen YouTube Tutorials) an meine eigene Website.

Ich trat passenden Facebook-Gruppen und Netzwerken bei, machte jedes Webinar mit, das ich finden konnte, und las ein Buch nach dem anderen. Eigentlich war alles gar nicht so schwer, wie ich es mir vorgestellt hatte. Irgendwie gab es immer jemanden, der oder die meine Fragen beantworten konnte und Tutorials wurden mein neues Netflix. Selbst die Buchhaltung war wirklich nicht schlimm.

Warum nur ein Gewerbe?

Im Januar 2021 meldete ich dann gleich mein zweites Gewerbe an. Ich habe ja Sport und Management studiert und neben der Schule, Studium und Job schon immer als Fitnesstrainerin gearbeitet. Warum das also nicht auch auf selbstständiger Basis machen? Schließlich konnte ich mir endlich die Zeit so einteilen, wie ich es möchte und damit noch viel mehr Menschen auf dem Weg in ein fittes Leben helfen. Den Ablauf kannte ich ja bereits. Ich setzte alles genau so um, wie ich es aus meiner ersten Gründung bereits gelernt hatte. Diesmal ging der Prozess schon viel schneller.

Okay, jetzt zum Happy End. Meine Selbstständigkeit hat letzten Monat ihren zweiten Geburtstag gefeiert. Und nein, ich bin nicht innerhalb von 2 Jahren sechsstellig geworden 😉 Aber meine Unternehmen konnten Monat für Monat wachsen und haben von Beginn an positive Zahlen gemacht. Sie bieten mir die Möglichkeit, voll und ganz hinter dem zu stehen, was ich tue und die bestmögliche Qualität abzuliefern. Ohne viele Entscheidungsebenen, langwierige Prozesse oder hohe Fixkosten. Sondern ganz nah an meinen Kund*innen dran. So kann ich sowohl als Werbetexterin, wie auch als Personal Trainerin, anderen erfolgreichen Frauen helfen, ihre Ziele zu erreichen.

Nächsten Monat fliege ich dann übrigens endlich nach Südostasien. Mit meinem Laptop und meinen zwei Businesses im Gepäck. Als Digital Nomad. Und meine nächsten Ziele habe ich mir auch schon gesteckt: Aus meinem Werbetexter-Gewerbe eine Online Marketing Agentur machen und mein Online Personal Trainings-Angebot um eine Membership zu erweitern. Damit auch andere Online-Unternehmerinnen oder Vielreisende ihr Sportprogramm absolvieren können, wo und wann immer sie wollen.

Hast du bis zum Schluss gelesen? Dann schreib mir gerne! Ich freue mich über jede einzelne Nachricht 😊

Meine Website findest unter: www.sarahrodemer.com 

Lessons learned:

  1. Sich seine Wünsche zugestehen und auch mal abseits des Altbekannten denken
  2. Du musst das Rad nicht neu erfinden, besonders das, was es eh schon gibt, wird auch gekauft
  3. Einfach mal machen, könnte ja gut werden
  4. Du brauchst nicht gleich einen perfekten Plan, starte einfach mit dem, was am einfachsten umzusetzen ist
  5. Buchhaltung macht Spaß 😉
  6. Du darfst dir deine eigenen Ziele setzen, schließlich ist es dein Business
  7. Ein eigenes Business ist die beste Persönlichkeitsentwicklung

Gipfelstürmerinnen gesucht!

Teile dein Wissen und inspiriere andere Selbstständige mit deiner authentischen Erfolgsgeschichte.

Egal, ob als Blogbeitrag oder Podcast-Folge, deine Erfahrung ist jederzeit ❤-lich willkommen!

Lust bekommen? Super!

Bilder:

1) @julieks-images
2) Sarah Rodemer
3) Lordicon.com

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