BALD! Vollmond-Wanderung am Do. 08.12. um 18:00 Uhr an der Teufelsmauer (Thale-Neinstedt). >>>Hier anmelden.

Laura ist Deep OCEAN Coach, Outdoor Trainerin und leidenschaftliche Pfadfinderin. Sie unterstützt Frauen dabei, Rastlosigkeit und Stress ein Ende zu setzen und durch mehr Achtsamkeit und Rauszeiten, ein Leben voller Strahlen und Lebensfreude zu finden. 

Als Geschäftsführerin der Pfade Finden GmbH verfolgt sie die Mission, die Welt naturverbundener und erlebnisreicher zu machen und inspiriert mit ihrem Podcast, Buch und bei ihren Coaching Reisen und Mentorings Menschen dazu zu ihr eigenes Feuer zum Leuchten zu bringen und den Pfad nicht nur in der Natur sondern vor allem auch zum eigenen Herzen zu finden. Wunderbar, oder? Nach dem ich im August in Lauras Podcast zu Gast war (Eposide kannst du dir hier anhören), verrät dir Laura heute hier, wie ihr eigener Lebensweg sie zu dieser Mission geführt hat. Los geht´s…

Laura Pfaffenbach - Wie wird man digitaler Nomade

Hi ich bin Laura.

10 Jahre ist es her, als zwischen Leistungsdruck im Studium, Zeitdruck im Alltag und ungesunden Beziehungen – die Sehnsucht raus zu kommen unaufhaltsam war. 

Raus in die Natur. Raus aus all den Verpflichtungen. Raus aus dem Alltag. 

So habe ich meinen Rucksack gepackt und bin mit 3 fremden Menschen, in die Wildnis Norwegens gezogen. 8 Tage lang haben wir uns auf den Weg gemacht – vorbei an Schneefeldern, reißenden Flüssen und glasklaren Seen. Im Gepäck hatten wir alles was wir zum Leben brauchten. 

Einen Moment werde ich niemals vergessen: Das Zelt war aufgeschlagen als die Natur uns auf einmal ein magisches Spektakel präsentiert. Der Himmel färbte sich bunt und das rosa-rot spiegelte sich in den Seen. 

Gänsehaut. Faszination. Dankbarkeit und dieses Gefühl von Freiheit, dass ich schon von vorherigen Touren von meiner Weltreise oder mit den Pfadfindern kannte. 

  • Frei vom Druck und Anspannung. 
  • Frei von Stress und Überforderung. 
  • Frei von Lärm, Hektik und dem andauernden Gedankenkarussell.

Zurück in Wiesbaden wurde ich schneller als erhofft vom Alltag eingeholt. Zurück im Hamsterrad. Zurück im Trott des Alltags, gehetzt von Terminen, Rastlosigkeit und permanentem unterwegs sein. 

Gestresst vom Alltag und gefangen im Hamsterrad

Als Kind der 90ern und damit der Generation Y zugehörig, bin ich mit Leistungs- und Zeitdruck groß geworden und kenne das Gefühl der Rastlosigkeit und des Getriebeseins zu gut. Getrieben von dem Bedürfnis es allen anderen recht machen zu wollen und ja keine Schwäche zu zeigen.

Viel zu oft, bin ich abends völlig ausgelaugt und unzufrieden ins Bett gefallen und musste wieder mal feststellen, dass ich mich völlig verausgabt habe, weil ich auf jeder ”Hochzeit” gleichzeitig tanzen musste und es jedem recht machen wollte.

Das meine Bedürfnisse dabei fast immer hinten runter fielen, war fast schon normal – schließlich hat der Tag ja nur 24 Stunden.

Die Angst, Nein zu sagen

Denn um Zeit für mich zu bekommen müsste ich schließlich ja Nein zu anderem sagen. Doch dann könnte ich ja etwas verpassen. Diese Angst hat sogar einen Namen „FOMO – Fear of missing Out“ und ist bei vielen Menschen der Generation Y bekannt.

Vielleicht wartet hinter der nächsten Ecke der coolere Job, das spannendere Gespräch, die bessere Party oder vielleicht auch das heißere Date. Bloß nicht festlegen.

Über 20 Jahre war diese Angst etwas zu verpassen mein ständiger Begleiter: Volle Wochenpläne und doppelte Termine waren mein Standard. Was bedeutete, dass ich permanent unter Druck stand, aufgrund der Entscheidungen, wie ich alle Termine, Hobbys und Verpflichtungen miteinander vereinen kann, um allen gerecht zu werden.

Kein Wunder, das mich der Stress heimgesucht hat und generell zur Volkskrankheit Nummer eins geworden ist.

Tankstelle Natur

Wenn ich mal wieder versucht habe alle Bälle gleichzeitig in der Luft zu halten und es allen recht zu machen und die Akkus leer waren, bin ich in die Natur geflüchtet.

Hier konnte ich durchatmen, Kraft tanken und alles für einen Moment vergessen.

Die kleinen und großen Auszeiten in der Natur – Rauszeiten wie ich sie so gerne nenne – haben mir geholfen mich immer wieder an das Gefühl der Freiheit zu erinnern und bei mir selbst anzukommen. Der Wald hat mir geholfen mich wieder mit mir selbst zu verbinden und mir zu erlauben mich mit Frage wie „Wer ich bin“ und „Was ich will“ zu befassen.

Der Wendepunkt.

Und so kam es, dass ich eines Tages auf dem hart erkämpften Fensterplatz im Büro der Digitalagentur in der ich als UX Designerin nach meinem Medien Management Studium angestellt war, diesen ‚Turning Point‘ in meinem Leben hatte.

Beim Blick nach draußen wurde mir bewusst – dass ich mich eingesperrt fühlte und dass mein Leben nur so am Bürofenster vorbeizog. Ich von einem Termin zum nächsten hastete und dabei lediglich die Bedürfnisse von allen anderen erfüllte und für mich selbst keine Zeit blieb.

Ich habe dieses Gefühl von Freiheit vermisst. Ich habe mich nach etwas Neuem und Unbekanntem gesehnt. Ich hatte Lust aufs unterwegs sein.

Öffne dich für Neues und dann kommt auch Neues

Als ich dann über einen Blogartikel über das „Digitale Nomadentum“ gestolpert bin und erfahren habe, dass es Möglichkeiten gibt Reisen und Arbeiten miteinander zu verbinden, war es um mich geschehen.

Plötzlich war er wieder da, dieser Funke der Euphorie, den ich im Alltag schon länger nicht mehr gespürt hatte.

Innerhalb kürzester Zeit habe ich sämtliche Podcast Episoden und Blogartikel zu diesen Themen gesuchtet und das Feuer mehr und mehr angeschürt – bis es kein Zurück mehr gab.

So kam nach vielem Abwägen und Zweifeln der Moment, wo ich allen Mut zusammengefasst habe und den Entschluss getroffen habe zu kündigen – die Wohnung, den Job und im Rückblick auch das Leben der Abhängigkeit, dass ich bis dato gelebt hatte.

Ich habe mich entschieden Verantwortung für mein Leben zu übernehmen und aktiv mitzuentscheiden – statt weiterhin einfach mit zu laufen und mich treiben zu lassen.

Ich habe mir Zeit genommen habe, mir Fragen wie die folgenden zu beantworten:

  • Was macht mich glücklich?
  • Worauf habe ich Lust?
  • Was möchte ich gerne alles noch erleben bzw. erreichen?

Der Film „Das Beste kommt zum Schluss“ mit Morgan Freeman und Jack Nicholson ist eine wunderbare Inspiration genau dazu. Denn, nachdem die beiden Männer die Diagnose Krebs bekommen haben – mit der Prognose das sie nur noch wenige Wochen zu leben haben — haben sie angefangen eine Liste mit Dingen zu schreiben, die sie noch erleben wollen, bevor sie den Löffel abgeben. Anhand dieser Liste haben die beiden Männer dann nach und nach ihre Träume und Wünsche noch in die Tat umgesetzt.

Eine Übung die ich mittlerweile sehr gerne mit den Frauen, die ich auf ihrer persönlichen Selbstfindungsreise unterstützen darf, immer wieder mache.

Denn, nachdem ich mich auf den Weg gemacht hatte, mich selbst besser kennen zu lernen, hat es nicht lange gedauert, bis ich mein Unternehmen namens Pfade Finden gegründet und meine ersten Coaching Reisen veranstaltet habe.

Denn genau das ist es was Persönlichkeitsentwicklung macht. Wir finden den Sinn in unserem Leben – etwas das die Generation Y übrigens auch sehr prägt: Der Wunsch nach Selbstverwirklichung.

Persönlichkeitsentwicklung und Selbstfindung in der Natur

Weg vom Alltag inmitten der Natur finden wir diesen Ort, um einmal genauer hinzuhören, was wir gerade brauchen. Die Natur ist dabei nicht nur Tankstelle, sondern auch ein Ort der Kreativität und Heilung.

Sie lädt uns dazu eine alle Masken, die wir im Alltag tragen abzulegen und zu unserem Kern zurückzukehren. Da sie uns so annimmt wie wir sind, können wir uns hier verletzlich zeigen und loslassen.

Stress im Alltag in der Natur loslassen - Laura Pfaffenbach

Geh doch mal mit Laura auf Spurensuche!

Willst du abschalten, Zeit für dich und mal was Neues wagen? Dann gönn dir eine (R)Auszeit und lass den Alltagsstress hinter dir, um nach dem Outdoor Abenteuer entspannt und gelassen mit Zeitdruck und innere Unruhe umzugehen. Dieses Jahr hast du die Auswahl zwischen:

19.-24. JULI 2022 – SLOWENIEN
20.-22. AUG 2022 – SÄCHSISCHE SCHWEIZ
17.-19. SEPT 2022 – PFÄLZERWALD

Loslassen von all dem Druck und der Anspannung des Alltags.

Beim Wandern geht es nicht nur ums Ankommen, denn wenn das so wäre, könnte man auch direkt einen Bus bis ans Ende nehmen. Es geht darum, die kleinen und großen Wunder wahrzunehmen, die Geschwindigkeit rauszunehmen, um genauer hinzuschauen, die Schönheit und Vielfalt zu sehen und Umwege dafür zu machen.

Genau deshalb ist es wichtig, immer mal wieder frischen Wind in bekannte Muster zu bringen und hin und wieder aus dem Alltag auszubrechen und den Rucksack zu packen. Mit jedem Schritt außerhalb der Komfortzone wirst du wachsen. Jeder Schritt, den du bewusst gehst, wird dich deinem Selbst näherbringen. Mit jedem Schritt wirst du Antworten und gleichzeitig auch neue Fragen finden […] hier liegt das wahre Glück.

Laura Pfaffenbach aus dem Buch Frauen unterwegs: 10 bewegende Geschichten über Mut, Abenteuer und das Glück des Wanderns. (Vorwort gibt es kostenfrei im Pfade Finden Podcast Episode 24)

Mein wichtigstes Learning: Lerne dich selbst besser kennen, um Ruhe zu finden.

Nach einigen Jahren des Herumwanderns habe ich erkannt, dass der Schlüssel für mehr Gelassenheit im Leben, der Weg die Selbstfindung ist.

Je mehr wir uns und unsere Persönlichkeit kennen, desto besser wissen wir, was uns Energie raubt und was Stress erzeugt. Wobei hier klar gesagt werden muss, das Stress per se nicht nur negativ ist. Stress kann uns zu Höchstleistung bringen und Unmögliches möglich machen. Um nicht auszubrennen sind allerdings der gesunde Umgang und die Balance mit diesem entscheidend.

Kenne deine Persönlichkeitsstrukturen & Stressmuster und du wirst Meister:in deiner Zeit!

Das Deep O.C.E.A.N. Persönlichkeitsanalyse Modell gibt dir beispielsweise Erkenntnisse darüber, was deiner Persönlichkeit Energie raubt. Es gibt uns Einblicke welche Veranlagungen wir haben und wir es schaffen ein ‚(stress)freieres‘ und ‚gechillteres‘ Leben zu gestalten.

Wenn wir zusätzlich noch das Übergewicht, das wir im Lauf des Lebens in unseren Rucksack gepackt haben, dass uns heute allerdings nur herunter zieht aussortieren, dann schaffen wir es zusätzlich die Leichtigkeit wieder in unser Leben zu holen.

Wenn wir dann noch lernen uns selbst als beste Freundin oder besten Freund zu sehen und uns selbst zu vertrauen, dann schaffen wir es auch mal Nein zu sagen und die Angst etwas zu verpassen in Griff zu bekommen, weil wir lernen auf unsere eigenen Bedürfnisse zu hören, mutig zu sein und diese auch durchzuziehen.

Als Resultat fühlend wir dann die innere Ruhe, nach der wir uns alle doch irgendwie sehnen.

Für deine Selbstfindungs-Reise wünsch ich dir von Herzen viel Verbundenheit und Vertrauen in dich und dein Tun. Wenn du dir Unterstützung und Inspiration für deinen Weg suchst, dann hör gerne mal in meinen Podcast namens „Pfade Finden“ rein, hol dir unser Buch „Frauen unterwegs: 10 bewegende Geschichten über Mut, Abenteuer und das Glück des Wanderns“ oder bewerbe dich für einen unsere Coaching Reisen oder das exklusive (R)auzeit Mentoring an.

Alles Liebe und Gut Pfad,

deine Laura

Lessons learned:

  1. Die eigene Selbstfindungsreise, bietet uns Erkenntnisse rund um unsere wichtigsten Basics: Persönlichkeitsstruktur, Stressmuster, eigene Bedürfnisse. 

  2. In der Natur tanken wir nicht nur Ruhe und Gelassenheit, sondern finden auch neuen Mut, Verbundenheit und Vertrauen in uns selbst.

  3. Nein zu sagen, Dinge zu verpassen sind kein Verlust! Auf etwas zu verzichten, entschleunigt uns enorm. So richten wir unseren Fokus, auf den aktuellen Moment und werten diesen umso mehr auf! Zusätzlich nehmen wir unsere persönlichen Grenzen ernst und sorgen so für mehr Ruhe und ein ‚gechillteres‘ Leben. 

Gipfelstürmerinnen gesucht!

Teile dein Wissen und inspiriere andere Selbstständige mit deiner authentischen Erfolgsgeschichte.

Egal, ob als Blogbeitrag oder Podcast-Folge, deine Erfahrung ist jederzeit ❤-lich willkommen!

Lust bekommen? Super!

Bilder:

Laura Pfaffenbach

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